Anwaltskanzlei Arnold
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Pflicht zum Prüfbericht

Bis Jahresende sind Finanzanlagenvermittler verpflichtet, den Prüfbericht gem. § 24 FinVermV bei der zuständigen Aufsichtsbehörde einzureichen.

 

Neuregelung des Prüfberichts

 

Mit der Gesetzesänderung zum 01.01.2013 wurden die gewerberechtlichen Vorschriften für Finanzanlagenvermittler neu geregelt. Mit Wirkung zum 01.08.2014 wurde weiter der Erlaubnistatbestand des § 34 h GewO (Honorar-Finanzanlagenberater) eingeführt. Mit dieser Neuregelung wurden auch die nun in der  FinVermV enthaltenen Berufspflichten verschärft und der Umfang der Pflichtprüfung größer.

 

Der Prüfbericht oder die Negativerklärung ist dabei jeweils bis zum 31.12. des auf das Berichtsjahr folgenden Kalenderjahres (also für das Kalenderjahr 2016 bis zum 31.12.2017) unaufgefordert und schriftlich im Original bei der zuständigen Erlaubnisbehörde einzureichen.

 

Pflicht zur Abgabe für jeden Finanzanlagenvermittler

 

Die Pflicht zur Abgabe eines Prüfberichts entsteht bereits dann, wenn der Gewerbetreibende in dem Berichtsjahr eine einzige Finanzanlagenvermittlung oder -beratung im Sinne des § 34 f GewO durchgeführt hat.

 

Dies gilt unabhängig davon, ob es sich um Bestands- oder Neukunden handelte und auch dann, wenn kein Umsatz erzielt wurde.

 

Der Finanzberater hat auf seine Kosten den Prüfbericht zur Einhaltung der sich aus den §§ 12 bis 23 ergebenden Verpflichtungen für jedes Kalenderjahr durch einen geeigneten Prüfer erstellen zu lassen.

 

Warum sollte eine Anwaltskanzlei diesen Prüfbericht erstellen?

 

Auch fachkundige Anwaltskanzleien dürfen diese Prüfberichte erstellen. Sie sollten aber unabhängig von Maklerpools und Vertrieben tätig sein.

Die Erstellung der Prüfberichte durch eine unabhängige Anwaltskanzlei bietet Vermittlern mehrere Vorteile. Besonders Vermittler, die ihre Berichte bisher über einen Pool oder Haftungsdach haben erstellen lassen, unterlagen damit immer einer gewissen "Produkt- und Verkaufskontrolle" durch diese Stellen. Denn genau diese Pools konnten dann alle vom Vermittler vertriebenen Produkte  - also auch solche, die nicht über diesen Pool vermittelt wurden - genau nachvollziehen. Das ist aber nicht jedem Vermittler recht.

Daneben sind Anwälte zur Verschwiegenheit verpflichtet. Daten werden hier gesichert aufbewahrt, ohne dass Dritte darauf Zugriff haben oder Informationen bekommen.

Dazu kommt, dass eine auf Kapitalanlagen spezialisierte Anwaltskanzlei Vermittlern im Rahmen einer solchen Prüfung rechtliche Tipps zu den vermittelten Produkten und zu der Dokumentation geben kann, was eine direkte Haftungsminimierung darstellt. Wirtschaftsprüfer und Steuerberater dürfen hierzu dagegen keine Rechtsberatung durchführen und haben aus der täglichen Praxis hierzu auch keine Erfahrungen.

 

Warum die Anwaltskanzlei Arnold?

 

Die Anwaltskanzlei Arnold mit ihren Standorten in Berlin und Dresden ist als zuverlässiger und kompetenter Partner zahlreicher Vermittler bundesweit bekannt. Sie steht insbesondere Vermittlern und Vertrieben in allen rechtlichen Angelegenheiten zur Seite, sei es im Kapitalanlagerecht, im Vermittlerrecht oder für Vorsorgeverfügungen.

Die Anwaltskanzlei Arnold arbeitet unabhängig, seriös und verwahrt alle Daten ohne Zugriffsmöglichkeiten durch Dritte unter anwaltlicher Verschwiegenheit.

 

Vermittler, die über einen neuen Prüfer nachdenken, können gerne Kontakt mit uns aufnehmen.

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